Interview: Massage beim Heilpraktiker

Lymphdrainage und Sauerstofftherapie in München Frau Theobald, Sie bieten auch eine Medizinische Massage in Ihrer Heilpraktiker Praxis in Schwabing an. Was ist darunter zu verstehen?

Man darf die medizinische Massage nicht mit Wellness verwechseln. Als ausgebildete Medizinische Masseurin gehe ich ganz gezielt auf die Beschwerden der Patienten ein und verwende alle Behandlungstechniken, die ich in mir Laufe meiner Arbeit durch regelmäßige Fortbildungen angeeignet habe. Daraus ergibt sich für jeden Patienten eine individuelle Massagebehandlung. Die Massage darf in keiner meiner Behandlung fehlen, das ist die Grundlage jeder Behandlung und meines Erfolges.

Was kann mit einer medizinischer Massage erreicht werden?

Eine medizinische Massage wird häufig unterschätzt, doch in Kombination mit den verschiedensten Techniken kann sie wahre Wunder bewirken. Natürlich darf man nicht vergessen, dass sie für den Therapeuten eine körperliche Anstrengung ist, weshalb viele Kollegen sie nicht so häufig in dieser Form anbieten.

Ich teile diese Einstellung nicht, denn ich stelle hohe Ansprüche an mich selbst und somit auch an die Behandlung meiner Patienten. Wenn ich dieses Gefühl während einer Behandlung nicht bekomme, dann habe ich etwas falsch gemacht. Ich muss in erster Linie zufrieden mit der Behandlung sein, dann weiß ich, dass es den Patienten auch gut geht. Deshalb ist es wichtig, mindestens eine Stunde Zeit mitzubringen.

Gilt die Lymphdrainage auch als eine Art Massage?

Ja, eine sehr wichtige sogar, die ich in meinen Behandlungen immer mit einfließen lasse. Eine Lymphdrainage tut gut, entstaut und gibt wieder neuen Schwung in den Füßen und Beinen. Ich massiere bei einer Lymphdrainage am Fuß immer das ganze Bein, weil das einfach zusammen gehört. Da sind mir die Patienten immer sehr dankbar und es bringt sofort Erleichterung. Ein Lymphstau in den Beinen kann schon große Schmerzen bereiten, kann aber auch ein Hinweis auf andere Krankheiten sein, wie eine Infektion, Rechtsherzinsuffizienz oder Venenschwäche.

Können Sie mir noch einige Kontraindikationen sagen?

Kontraindikationen wären beispielsweise eine Infektionserkrankung mit Fieber, frische Operationen oder Erkrankungen der Wirbelsäule, denen ein Bandscheibenvorfall vorliegt, oder bei einem Bruch, einer Verletzung, Unfall und lokalen Verletzungen. Diese Erkrankungen müssen immer vorerst vom Arzt untersucht werden. Bei Erschöpfungszuständen wie Burnout empfiehlt sich eine ganz sanfte Massage, damit der Patient nicht belastet wird. Das nötige Einfühlungsvermögen ist Voraussetzung.

Können Sie einen Fall aus Ihrer Praxis schildern, der besonders schwierig war?

Mir fällt eine Patientin ein, sie war 53 Jahre alt. Diese Dame kam vor vier Jahren in meine Heilpraktiker Praxis und hatte eine gebückte Haltung und ein schmerzverzerrtes, müdes Gesicht. Ich ahnte schon, mit welcher Problematik diese Patientin zu mir kommt.

Auf meine Frage, wie ich ihr helfen könnte, antwortete sie: „Sie sind mein letzter Versuch, die Ärzte haben mir mitgeteilt, ich sei austherapiert und ich müsste wohl den Rest meines Lebens mit diesen Schmerzen und dieser Dosis an Schmerzmitteln leben.“ Dann gab ihr eine Freundin meine Adresse in München, sie sollte es bei mir als Heilpraktiker noch einmal versuchen.

Wie mir die Patientin berichtete, hatte sie vier Wirbelbrüche und litt wegen Osteoporose höllische Schmerzen. Außerdem hatte die Patientin aufgrund Ihrer Wirbelbrüche einen leichten Buckel, sie fühle sich schwach und ausgelaugt, also völlig erschöpft.

Wie haben Sie diese Patientin behandelt, bis eine Besserung eintrat?

Nach genauer Anamnese und einigen Gesprächen und Einsicht in Ihre ärztlichen Befunde begann ich mit einer leichten Massage, kombiniert mit verschiedenen Techniken an. Damit konnte ich erkennen, wie sich die Patientin hinterher fühlt und wie weit ich mit meiner Behandlung gehen kann. Die Patientin kam anfangs zweimal die Woche, und so konnte ich deutlich sehen, wie sich die Schmerzen von Mal zu Mal besserten.

Bald konnte ich die Dosis der Behandlung sukzessive steigern, sodass die Schmerzen von Behandlung zu Behandlung immer weniger wurden. Zudem bekam die Patientin jede zweite Woche eine Sauerstoffbehandlung, die ihren allgemeinen Zustand enorm verbesserte und die Schmerzen reduzierte.

Sie können sich vorstellen, wie glücklich diese Patientin war und immer noch ist, denn die Schmerzen verschwanden bis zum heutigen Tag. Natürlich muss die Patientin immer dran bleiben, sich die Behandlungen in regelmäßigen Abständen geben lassen. Eine gezielte Osteoporose Gymnastik ist sehr wichtig, dass die Wirbelsäule elastisch und die Muskulatur weich bleiben und sich keine Verspannungen mehr bilden. So sind wir bei 2 Behandlungen pro Monat, die sie immer ganz genau einhält.

Werden die Behandlungskosten von den Gesetzlichen Krankenkassen erstattet?

Nur wenn eine Zulassung seitens der Krankenversicherung vorliegt, dann bezahlt sie diese Behandlungen auch. Als Heilpraktikerin bekommt man keine derartige Zulassung, und man hat auch keine Chance, dass die Gesetzliche Krankenversicherung die Bezahlung dieser Massage Behandlungen in meiner Heilpraktiker Praxis übernimmt. Privat Versicherten und Zusatzversicherten wird diese Heilpraktiker Behandlung erstattet, und Selbstzahler können selbstverständlich auch diese wunderbare Behandlung in Anspruch nehmen.

Danke für das ausführliche Interview.

Weitere Infos:

So erreichen Sie die Praxis von Heilpraktiker Maria Theobald in München Schwabing:

  • Telefonisch unter 089 – 32388974
  • E-Mail an Maria Theobald
  • Persönlich in der Herzogstraße 33 in München-Schwabing, 5 Gehminuten von der Münchner Freiheit

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